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Corona
Leitlinien für eine Wiedereröffnung

Corona

Die Corona-Pandemie hat die gesamte Veranstaltungsbranche hart getroffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt und eine vitale Branche verfiel in Agonie.

Seit über 2 Jahren kämpft jedes Theater individuell mit den ständig wechselnden Vorgaben und versucht – in Zusammenarbeit mit branchenfremden Ordnungsämtern und Gesundheitsbehörden – verantwortungsvolle und machbare Konzepte zu erarbeiten, um das dringend benötigte Kulturleben baldmöglich wieder auf die Beine zu stellen.

Ständig wechselnde Vorgaben, die innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden müssen, kosten Veranstalter und Behörden viele Nerven.

Auch wenn im Moment alle Vorgaben und Regulierungen gelockert werden, so werden wir uns spätestens im kommenden Herbst wieder mit Konzepten befassen müssen.

Am Anfang der Pandemie erschraken wir alle über die Studien, die 6 Meter Abstand für Sänger und 2 bis 3 Meter für Orchestermusiker forderten. Mittlerweile hat sich ein gelebter Pragmatismus durchgesetzt, der auch mit einer gehörigen Portion „wird-schon-schiefgehen“ gepaart ist.

Zusätzlich verzweifeln alle Verantwortlichen an den wechselnden Vorgaben zum Impfschutz und den Umsetzungen von 2G / 2G+ / 3G / 3G+ auch für die Mitarbeitenden auf und neben der Bühne.

Das soll und muss auf ein Fundament gestellt werden, das allen Beteiligten praktikable Möglichkeiten bietet, ohne Gesundheitsgefährdung wieder auf der Bühne agieren zu können.

Was ist geplant?

Die Agentur woerlpool erhält eine Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums im Rahmen des IGP – Programms (Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen) zur Durchführung einer Untersuchung im Jahr 2022 mit folgenden Schritten:

Statement von Karsten Matterne, Technischer Direktor der Bayerischen Staatsoper

  1. Momentan wird deutschlandweit eine Befragung unter den Theatern und Kulturzentren durchgeführt, um einerseits den Status-Quo abzufragen, gleichzeitig werden dabei auch gute und innovative Ideen aufgegriffen und versucht, diese allgemeingültig umsetzbar zu machen.
  2. Im Laufe des Jahres 2022 sollen die Ergebnisse und Erkenntnisse veröffentlicht werden und es soll versucht werden, einheitliche Regeln – die insbesondere für Gastspiele und Tourneetheater unabdingbar sind – zu erstellen.
  3. Dabei sollen aktuelle Entwicklungen und sich ändernde Vorgaben mit einfließen, so dass im Idealfall die Theater eine Handhabe und einen Leitfaden haben, der ihnen hilft, in einer hoffentlich stabilen Phase der Wiedereröffnung, diese auch für ihre Mitarbeitenden - Ensemble und Gäste - gesundheitlich sicher zu bewerkstelligen.
  4. Um eine möglichst repräsentative Umfrage durchführen zu können, benötigen wir allerdings die Hilfe möglichst vieler Theater, denn eine nur eine aktive Teilnahme der Theater und Kulturzentren hilft am Ende auch allen.
  5. Die Unterstützung kostet die teilnehmenden Theater nichts, außer der Zeit, diesen Fragebogen gewissenhaft auszufüllen und zusätzlich einer telefonischen Befragung / Videokonferenz zuzustimmen.
  6. Der Fragebogen wird momentan noch ausgewertet, wenn Sie auch Interesse haben an diesem Forschungsprojekt teilzunehmen, dann melden Sie sich bitte.
  7. Ebenso wäre auch ein Austausch wünschenswert, um z.B. vergessene Fragen und Punkte zu berücksichtigen.

Interessiert ? Dann kontaktieren Sie mich bitte.

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